Huel – kann Pulvernahrung eine ernsthafte Alternative sein?

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Huel war mir bis vor Kurzem gar kein Begriff muss ich gestehen, und auch mit Pulvernahrung allgemein habe ich mich noch nie wirklich beschäftigt.

Doch nun durfte ich ein paar Produkte testen und habe mich mit dem Thema Pulvernahrung ein bisschen intensiver auseinandergesetzt.

Ausprobieren durfte ich das Huel Pulver in der Geschmacksrichtung Berry, die Ready-to-drink Shakes in Berry und Vanille sowie verschiedene Flavor Boosts.

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Vielleicht geht es euch wie mir, und ihr denkt erstmal „Was soll ich mit Pulvernahrung? Ich esse viel zu gern als das ich mein Abendessen durch einen Shake ersetzen möchte!“

Das war tatsächlich auch mein erster Gedanke. Mein zweiter war allerdings „Moment mal, wie oft schiebst du abends Pommes in den Ofen weil du keine Lust hast zu Kochen oder nicht weißt was du essen möchtest?“ Ganz zu schweigen vom Vorkochen für die nächsten Tage damit ich auch auf der Arbeit etwas Vernünftiges zu futtern habe.

Da habe ich mich nämlich selbst ertappt. Ja, ich koche super gern, aber ich habe auch einen nicht unanstrengenden Nine-to-Five-Job, wie die meisten von euch sicher auch. Zu behaupten das ich abends immer Lust dazu habe zu kochen (plus den damit verbundenen Abwasch) wäre schlichtweg gelogen. Insofern musste ich mir eingestehen das Huel an sich vielleicht gar keine schlechte Idee ist.

Huel kann eine (oder mehrere) komplette Mahlzeit ersetzen. Das Pulver besteht hauptsächlich aus gemahlenen Haferflocken, Erbsen- und Reisprotein, Sonnenblumenkernen und Leinsamen und ist angereichert mit Vitaminen und Mineralstoffen. Außerdem sind alle Produkte vegan, darüber freue ich mich natürlich sehr.

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Würde ich komplett auf Pulvernahrung umstellen? Nein, ganz sicher nicht aber das ist – glaube ich – auch nicht Sinn und Zweck. Für besonders stressige Wochen oder wenn man einfach mal keine Zeit hat zum Kochen finde ich es eine wirklich gute Alternative. Mein Mann schätzt die Shakes sehr als Frühstück, da er morgens lieber etwas länger schläft anstatt zu frühstücken, aber ganz ohne Frühstück geht’s eben auch nicht. Auch da ist Huel echt eine praktsiche Alternative. Ich dagegen liebe Frühstück. Ich gehe nie ohne Frühstück aus dem Haus, dafür stehe ich gern etwas früher auf. Selbstgebackenes Brot und mein Kaffee müssen sein. Unter der Woche ist eher das Mittagessen meine „Problemmahlzeit“, da finde ich die Shakes am praktischsten. Ich muss nichts vorbereiten und hab trotzdem ein gesundes Mittagessen, das nicht schwer im Magen liegt. Die Shakes machen relativ lange satt und ich weiß das ich meinen Körper mit allen Nährstoffen versorge.
Man kann das Pulver aber auch für andere Zwecke einsetzen und damit backen oder Cremes und Joghurts verfeinern.
Mein Favorit ist Naturjoghurt mit Huel Berry, Granatapfelkernen und gehackten Mandeln.
Dazu muss man einfach einen Esslöffel Huel Pulver in 500 Gramm Naturjoghurt einrühren, entweder per Hand oder mit dem Mixer und mit den Granatapfelkernen und Mandeln toppen. Der Fantasie sind da natürlich keine Grenzen gesetzt. Ich finde diese Kombination sehr lecker. Der Joghurt schmeckt dezent nach Beeren durch das Huel Pulver und die Granatapfelkerne runden einfach alles perfekt ab.

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Kekse lassen sich auch ganz wunderbar mit Huel backen. Ich habe einfach etwas Mehl gegen das Pulver ausgetauscht, wichtig ist nur das man nicht zu viel nimmt, da die Kekse sonst sehr trocken werden.

Mein Berry-Schokokeks- Rezept möchte ich gern mit Euch teilen. Es ist super simpel und ganz schnell gemacht. Ihr benötigt folgende Zutaten:

  • 5 Esslöffel Mehl
  • 1 Esslöffel Huel Berry
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Esslöffel Pflanzenmargarine
  • 1 Esslöffel Kokosöl (streichfest)
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 2 Esslöffel Pflanzenmilch
  • ca. 30 Gramm dunkle Schokolade

Als erstes müssen der Zucker und das Fett vermischt werden, ich mache das immer mit dem Esslöffel in einer Schüssel. Salz, Backpulver, Mehl und Huel nach und nach dazu geben und mit den Händen einen glatten Teil formen. Der wandert dann für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

Wenn er ein bisschen runtergekühlt ist holt ihr ihn aus dem Kühlschrank und formt kleine Kugeln.

Diese müssen nun bei 160 Grad (Ober-/Unterhitze) ca. 12 Minuten backen. Während die Kekse vor sich hin backen könnt ihr die Schokolade schmelzen, ich mache das am liebsten in einem warmen Wasserbad.

Wenn die Kekse fertig und ein bisschen abgekühlt sind (so ca. 30 min.) könnt ihr sie mit der Schokolade verzieren.

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Die anderen Kekse auf den Bildern sind mit Kokosraspeln und Huel Berry gemacht, auch eine sehr leckere Kombi.

Als Shake gefällt mit Huel Berry wirklich sehr gut, geschmacklich mag ich persönlich es lieber als Vanille, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Mich erinnert Huel Berry an Joghurtdrinks die ich als Kind gern getrunken habe, vielleicht liegt es daran das ich Berry so gern mag.

Zum Backen oder für andere Rezepte eignet sich Vanille besser, da es neutraler ist und man es vielfältiger einsetzen kann.
Alles in allem bin ich aber sehr zufrieden und dankbar das ich Huel ausprobieren durfte.

Gerade in den letzten, sehr stressigen Tagen, war es perfekt für mich.

Verfasst von

Storyteller. Traveler. Nature Lover.

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