Sri Lanka Travel Diary – Part 1

Sri Lanka ist für mich mit Abstand das Land das mich bisher am meisten bewegt hat. Das kam für mich total unerwartet. Die Eindrücke und Erfahrungen haben mich regelrecht überrollt und es ist mir bis jetzt noch nicht gelungen alle Gefühle und Gedanken zu sortieren.
Vielleicht hilft mir ja auch dieser Post ein bisschen dabei.

Da ich unter anderem die Namen von Airline, Unterkünften und Restaurants nenne muss ich auch diesen Post als Werbung deklarieren. Es bestehen aber keine Kooperationen, wir haben alles aus eigener Tasche gezahlt.
Ich habe mich dazu entschieden unsere 3-wöchige Rundreise durch Sri Lanka auf 2 Posts aufzuteilen, einfach damit es nicht zu langatmig wird, ich aber trotzdem auf alles Wichtige eingehen kann.
Los geht’s also mit Colombo, Sigiriya, Kandy, Nuwara Eliya und Ella. Im zweiten Part geht es dann weiter mit Udalawawe, Kataragama, Tangalle, Mirissa und Hikkaduwa.

Sri Lanka ist ein kleiner Inselstaat im indischen Ozean, südlich von Indien. Entsprechend lang ist auch die Anreise, aber die lohnt sich! Wir sind mit Sri Lankan Airlines von Hamburg via London nach Colombo geflogen. Ab London sind es sage und schreibe 11 Stunden Flug! Da unsere Flugzeiten aber ganz praktisch lagen (Abflug London um 22:50) konnten wir gut im Flieger schlafen und die letzten Stunden mit einem Film überbrücken.

Der Flughafen liegt genaugenommen nicht in Colombo sondern zwischen Colombo und Negombo. Wir haben uns dazu entschieden 2 Nächte in Colombo zu verbringen. Zum einen falls uns der Jetlag erwischt und zum anderen weil ich gern etwas von Colombo sehen wollte obwohl man oft liest, das Colombo nicht wirklich sehenswert sei.

Colombo

Am Flughafen wird man sofort von Taxi oder TukTuk-Fahrern angesprochen. Wenn ihr nach dem langen Flug noch fit genug seid (und nicht zu große Koffer dabei habt) könnt ihr ebenso gut mit den öffentlichen Bussen fahren, die Kosten nur einen Bruchteil des Taxipreises, wobei auch die Taxis, gemessen an deutschen Preisen, günstig sind.
Wir hatten über Airbnb eine Unterkunft etwas außerhalb des Citycenters gebucht und haben auf Empfehlung der Gastgeberin ein Taxi dorthin genommen.
Schon auf dieser ersten Taxifahrt habe ich mich sofort ganz emotional aufgewühlt gefühlt. Ich hatte das jedoch erst mal auf den langen Flug und unruhigen Schlaf geschoben, doch dazu später mehr.

Ich muss leider zugeben, Colombo war nicht das was ich erwartet hatte. Colombo ist Chaos. Viele Menschen, viel Lärm, Unmengen an Abgasen, dazwischen auch noch haufenweise Straßenhunde und Katzen und diverse Baustellen. Wenn man wie ich Großstädte nicht gewohnt ist, dann ist das doch sehr überwältigend.
Unsere Unterkunft lag wie gesagt etwas außerhalb und somit recht ruhig gelegen. Das war richtig schön. Ein kleines Studioappartment mit Gemeinschaftsküche und 2 Schlafzimmern die vermietet werden. Mit dem Bus kann man ohne Probleme innerhalb von 15-30 min (je nach Verkehrsaufkommen) ins Citycenter fahren. An unserem ersten Abend waren wir allerdings nur kurz im Supermarkt und wollten dann den nächsten Tag durchstarten. Leider kam das etwas anders als geplant da ich am nächsten Tag einen fiesen Migräneanfall hatte. Das hatte sich morgens schon bemerkbar gemacht, aber ich habe die Zeichen ignoriert. Also sind wir erst einmal zum Pettah Floating Market gefahren. Dort befindet sich auch der zentrale Busbahnhof. Hier haben wir gefrühstückt und ein leckeres Curry gegessen. Ich habe zum ersten Mal ein Jackfruit-Curry gegessen und war begeistert. Sooo lecker!

Übrigens, veganes Essen findet man in Sri Lanka an jeder Ecke. Das ist ein absoluter Traum. Und wenn man sich unsicher ist, einfach Fragen. Die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit, anders als in Deutschland, wo man oft nur Augenrollen erntet wenn man die V-Bombe platzen läßt. Außerdem essen viele Singhalesen aus religiösen Gründen kein Fleisch. Insofern hat wirklich jeder Verständnis für eine fleischlose oder auch vegane Ernährung.
Nach unserem Frühstück wollten wir uns das Citycenter anschauen. Wir wollten alles zu Fuß erledigen, doch das war nicht der beste Plan, denn es ist doch weitläufiger als man denken würde und außerdem waren fast überall große Baustellen. Wir wurden leider auch noch von einem heftigen Platzregen überrascht, so das unser Stadtbummel total ins Wasser fiel.
Ich würde euch – wenn ihr die typischen Sehenswürdigkeiten anschauen möchtet -empfehlen ein TukTuk zu nehmen, gerade wenn ihr nur einen Tag Zeit habt.

Nachmittags machte sich bei mir dann leider mehr und mehr die Migräne bemerkbar, so dass wir außer dem Hindutempel Sri Kailawasanathan Swami Devasthanam Kovil nichts weiter angeschaut haben bzw. haben anschauen können. Dieser Tempel war allerdings sehr beeindruckend!

Ich muss auch sagen das mir persönlich Colombo einfach zu viel war. Vielleicht lag es an der Migräne oder einer Kombination aus allem, das war einfach zu viel. Doch die Menschen waren alle unheimlich freundlich, höflich und hilfsbereit. Sie haben uns sogar die Namen der Bushaltestellen in Singhalesisch aufgeschrieben damit wir den Busfahrern dann einfach nur den Zettel zeigen müssen. Wirklich super lieb. Und ein Tipp wenn ihr euch in der Nähe des Busbahnhofs aufhaltet, einfach mal in die Baumkronen schauen, dort schlafen nämlich ganz viele Flughunde. Die sind wirklich zuckersüß und hängen dort kopfüber wie Graf Dracula an den Ästen.

Sigiriya

Gott sei Dank war ich meine Migräne am nächsten Tag los, so das wir früh aufbrechen konnten nach Sigiriya. Das war einer meiner liebsten Orte in Sri Lanka, was vor allem an unsere Unterkunft dort und unseren Gastgebern lag. Wir haben 2 Nächte im Sigiri Queens Rest verbracht. Manoj und seine Frau waren absolut zauberhaft. Die beiden vermieten richtig tolle kleine Baumhäuser in ihrem wunderschönen Garten. Das ist wirklich ein absoluter Traum gewesen. Die Baumhäuschen sind umgeben von Bäumen. Man sieht dort viele verschiedene Vögel, Warane, Streifenhörnchen und sogar Indische Languren, das sind die weißen Meerkatzen mit schwarzem Gesicht. Nachts gab es hier auch ein privates Froschkonzert, also wirklich Natur pur. Einfach eine ganz tolle Erfahrung.

 

Nebenbei hat Manoj super Tipps für Ausflüge und fährt seine Gäste mit seinem TukTuk zu den interessanten Spots. Ihm haben wir es auch zu verdanken das wir nicht zum total überlaufenen Löwenfelsen, dem Sigiriya Rock, sondern dem Pidurangala gefahren sind. Klar, hier sind auch Touristen aber nur ein Bruchteil von dem was sich die Stufen hoch zum Sigiriya Rock quetscht. Es kostet auch nur einen Bruchteil von dem was ihr am Löwenfelsen zahlen müßt. Und – für euch Fotografen da draußen – ihr könnt richtig tolle Fotos vom Sigiriya Rock schießen. Es lohnt sich aber auch den ganzen Weg entlang die Augen aufzuhalten, denn man entdeckt überall interessante kleine Freunde, Tausendfüßler zum Beispiel oder Eidechsen.

Wir haben uns außerdem den Höhlentempel von Dambulla angesehen, der wie ich finde absolut sehenswert ist. Hier habe ich auch das erste Mal eine spirituelle Verbindung gefühlt, die ich mir selbst immer noch nicht recht erklären kann. Ich weiß nicht viel über den Buddhismus, doch von allen Religionen ist der Buddhismus für mich die Religion die mich am meisten anspricht, einfach weil alles Leben geschätzt wird nicht nur das menschliche. Ich war einfach so ergriffen als wir dem Tempel betraten das mir sofort Tränen in die Augen geschossen sind. So etwas habe ich noch nie erlebt. Ich habe mich ganz und gar angesprochen gefühlt, so als ob jemand den Arm um mich legt und sagt „Schön das du endlich hier bist“. Ich kann das noch immer nicht komplett begreifen.
Als wir auf dem Rückweg vomTempel waren hatten wir noch eine andere unerwartete aber ganz tolle Begegnung. Ein Fremder sprach uns an, eigentlich nur der übliche Smalltalk, wo wir her kommen, wie lange wir bleiben usw. Doch dann nahm er unsere Hände und hat durch sie in unsere Seele geblickt – kein Witz. Er wusste sofort Dinge über uns die er gar nicht wissen kann. Dinge die niemand weiß. Ich war so perplex und überwältigt das mir sofort wieder die Tränen kamen. Er wusste durch einen Blick, eine Berührung, wer ich bin und was mich ausmacht. Und er hat einen Weg für mich gesehen, den ich nun tatsächlich einschlagen werde. Es war als ob ich nur noch einen Schubs in die richtige Richtung gebraucht habe und er hat ihn mir gegeben. Mir kommen schon wieder fast die Tränen wenn ich bloß daran denke. Für viele von euch mag das jetzt vielleicht albern klingen, aber es ist real. Ich fühle mich so ermutigt und gestärkt, das ist einfach unbeschreiblich. Schon im Taxi am Flughafen habe ich eine Verbindung gespürt, ich konnte es bloß an dem Tag noch nicht einordnen.

 

Wenn ihr – so wie wir – absolute Naturfreaks seid dann kommt ihr an einer (oder mehreren) Safari nicht vorbei. Wir haben von Sigiriya aus eine Safari im Kaudulla National Park gemacht. Hier kann man viele Elefanten und verschiedene Vogelarten sehen. Obwohl wir einen sehr netten Guide hatten, der auch super gefahren ist und sich alle Mühe gegeben hat kann ich diesen Park aus einem einzigen (aber triftigen Grund) nicht empfehlen. Es sind einfach zu viele Touristen. Teilweise sind 20 Elefanten umzingelt von 40 Jeeps, das geht einfach gar nicht. Hätten wir vorher gewusst wie voll es dort wirklich ist, wären wir nicht gefahren.

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Welcher Nationalpark sich in meinen Augen aber – entgegen vieler Meinungen – auf ganzer Linie lohnt erfahrt ihr später.

Kandy

Unser nächstes Ziel war Kandy, die zweitgrößte Stadt Sri Lankas, denn hier wollten wir die berühmte Zugfahrt von Kandy nach Nuwara Eliya und Ella starten. Hier haben wir eine Nacht verbracht, denn Großstädte sind nicht so unser Ding. Wir haben den Bus genommen und waren ein Weilchen unterwegs, so das wir „nur“ einen Nachmittag/Abend dort hatten. In Sri Lanka wird es sehr früh dunkel, nämlich bereits um 18:00, das muss man bei der Planung der Aktivitäten schon berücksichtigen. Wir haben uns in Kandy den berühmten Tempel Sri Dalada Maligawa angeschaut und hatten das Glück dort eine buddhistische Zeremonie mitzuerleben. Das war unheimlich spannend und bewegend.

 

Den Abend haben wir dann bei unserer Gastfamilie ausklingen lassen. In Kandy hatten wir einen Homestay gebucht, der uns auch ganz toll gefallen hat. Wir haben ein tolles traditionelles Abendessen bekommen, verschiedene Curries mit Reis, Tee und Obst. Die Familie baut vieles im eigenen Garten an, Pfeffer und Curry zum Beispiel.

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Nach dem Essen haben mein Freund und unser Gastvater noch ein traditionelles Brettspiel gespielt, ich als waschechter Spielemuffel habe nur zugeschaut. Später am Abend hatten wir sogar noch Besuch von wilden Schweinchen. So süß! Ich liebe ja Schweinchen, das war für mich also ein echtes Highlight.
Wer mehr Zeit in Kandy verbringt sollte auf jeden Fall die traditionellen Tänze anschauen und am Kandy Lake spazieren gehen.

Wir hatten gleich nach Ankunft am Bahnhof Zugtickets für den nächsten Tag kaufen wollen, aber Tickets für die 3. Klasse kann man nicht im Voraus kaufen. Sollten ihr Tickets für die 1. oder 2. Klasse kaufen wollen, so würde ich euch empfehlen sie so früh wie möglich zu kaufen. Das geht z.B. auch schon in Colombo. Die Tickets sind rasend schnell ausverkauft. Wir wollten von vornherein in der 3. Klasse fahren, und hatten keinerlei Probleme Tickets zu bekommen. Wir bekamen ohne Probleme Sitzplätze, allerdings waren wir auch nicht in der Hauptsaison unterwegs. Ich würde immer wieder die 3. Klasse wählen. Wir fanden es super angenehm. Man kann die Fenster öffnen, oder auch die Beine aus der Tür baumeln lassen (diese Plätze sind bei Touristen allerdings heiß begehrt), und man macht viele interessante Bekanntschaften.

Nuwara Eliya

Nach einer Nacht in Kandy ging es nun also weiter nach Nuwara Eliya. Dort gibt es allerdings keine Zughaltestelle. Aussteigen muss man in Nanu Oya. Ich weiß, so ziemlich jeder Touri macht diese Zugfahrt, das liegt aber daran das sie wirklich wunderschön ist. Sri Lankas Hochland ist absolut sehenwert und zeigt wie vielseitig und abwechslungsreich das Land ist.

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In Nuwara Eliya hatten wir dieses Mal ein Zimmer in einem keinen Hotel gebucht. Dort haben wir 2 Nächte verbracht.
Auch hier waren alle super lieb und hilfsbereit und hatten tolle Restaurant-Tipps für uns.
Als wir ankamen war es richtig kühl und regnerisch, so das wie befürchteten das unsere geplante Wanderung für den nächsten Tag ins Wasser fallen könnte.
Wenn ihr das Hochland besuchen möchtet, nehmt auf jeden Fall eine leichte Regenjacke / Fleecejacke mit. Die ist hier echt Gold wert. Im Hotel habe ich aber netterweise für die Nacht auch eine Wärmflasche bekommen – falls es zu kalt wird. Das fand ich wirklich super lieb und aufmerksam.

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Früh morgens starteten wir dann am nächsten Tag zu unsere Wanderung durch den Horton Plains Nationalpark. Der Park ist wunderschön und hat eine ganz andere Vegetation als man sie in Sri Lanka erwarten würde. Man hat das Gefühl als wäre man in einem vollkommen anderen Land wenn man den Park betritt. Unser TukTuk-Fahrer hat uns bereits um 05:00 Uhr morgens abgeholt, und das hat sich gelohnt. Auf dem Weg zum Nationalpark haben wir den wirklich schönsten Sonnenaufgang erleben dürfen den ich je gesehen habe. Absolut traumhaft.
Auch die Wanderung an sich war sehr schön, und überhaupt nicht schwer, das kann man also auch machen wenn man nicht so sportlich ist. Normalerweise braucht man für die komplette Route nur 3 Stunden, wir haben durch unsere ganzen Fotopausen natürlich länger gebraucht.

Nuwara Eliya ist außerdem berühmt für seine Teeplantagen, diese kann man auch besuchen, wir haben uns allerdings dagegen entschieden und lieber einen entspannten Nachmittag verbracht. Abends waren wir dann noch in einem ganz tollen indischen Restaurant essen, dem Grand Indian Restaurant. Mein absolutes Lieblingsessen ist Aloo Gobi und dieses Restaurant macht das beste Aloo Gobi das ich je gegessen habe! Wenn ich nur daran denke läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Solltet ihr also die Möglichkeit dort zu essen, dann tut es. Das Essen ist dort zwar etwas teurer, also für Sri Lanka, aber verglichen mit deutschen Preisen immer noch sehr günstig.

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Mein Aloo Gobi geht auf diesem Bild zwar eher unter (das rote Curry oben in der Mitte) aber es war wirklich göttlich! Die große Platte hat übrigens mein Freund geordert 😉

Ella

Mit dem Zug haben wir auch die nächste Etappe zurückgelegt, nach Ella. Ich hatte vor unserer Reise viel im Internet recherchiert und gelesen das Ella sehr überlaufen sein soll mit etlichen Touristen, also hatten wir dort nur eine Übernachtung gebucht. Wir waren ja nun in der Nebensaison dort und ja, es waren viele Touristen dort, aber ich fand es wirklich nicht so dramatisch. Ella ist wirklich ein hübscher kleiner Ort, mit coolen Bars und Restaurants. Dummerweise hatte unser Zug zwei Stunden Verspätung, so das wir ein echt strammes Programm dort hatten. Wir waren erst gegen 15:30 Uhr in Ella und ihr erinnert euch, dunkel wird es bereits um 18:00 Uhr. Wir konnten also am Nachmittag nur noch einen Wasserfall besichtigen und mussten alles andere auf den nächsten Tag schieben.

Darum haben wir uns hier auch ein Taxi organisiert (ansonsten haben wir größere Strecken immer mit den öffentlichen Bussen zurückgelegt) das uns zum Little Adams Peak, der Nine Arch Bridge, den Rawana Falls und dann weiter nach Udawalawe gefahren hat. Sonst hätten wir unser Programm unmöglich durchziehen können. Die Wanderung zum Adams Peak haben wir nicht gemacht, doch auch Little Adams Peak ist wunderschön. Die Wanderung ist deutlich kürzer (nur jeweils 30 min. hin und zurück) aber die Aussicht ist trotzdem atemberaubend.

 

Was mich persönlich ein bisserl enttäuscht hat ist die Nine Arch Bridge. Die Brücke an sich ist mega schön, aber natürlich voller Touristen, wirklich vollkommen überfüllt mit Touristen. Es ist fast unmöglich hier ungestört ein paar Minuten Ruhe zu genießen. Aber, wenn ihr ein Stückchen herunterklettert und quasi von unten nach oben fotografiert bekommt ihr einmalige Fotos – ohne 50 andere Touristen im Hintergrund. Einen kleinen Haken hat das Ganze allerdings: Dort unten gibt es Blutegel. Nicht diese dicken schwarzen Egel an die ihr jetzt vielleicht denkt, die Egel dort sind viel kleiner, aber fies sind sie trotzdem. Einer hat mich auch tatsächlich erwischt. An sich nicht schlimm, aber ich habe mich so erschrocken das ich mich erst mal aufgeführt habe wie ein Baby! Zum Glück waren die anderen Touris alle oben auf der Brücke und nur mein Freund hat mich ausgelacht. Aber jetzt mal im Ernst, der Abstieg lohnt sich trotzdem. Wenn man weiß das sie da sind kann man ja einfach ein bisschen aufpassen und dann passiert auch nix. Das gehört eben dazu wenn man sich in der Natur aufhält.

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Unser Taxi-Fahrer hat uns dann noch zu einem anderen, wirklich schönen Wasserfall gefahren, den Rawana Falls.
Auch hier sind sehr viele Touristen, aber ich finde ein Besuch lohnt sich trotzdem. Wir haben hier auch von einem netten Einheimischen 2 Kristalle geschenkt bekommen. Einen Rosenquarz und einen Bergkristall. Beide mag ich persönlich unheimlich gern, denn ich interessiere mich sehr für ihre Wirkung.
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So, das war der erste Teil unserer Sri Lanka Reise und der ist schon recht lang geworden. Ich hoffe ihr habt trotzdem Spaß beim Lesen und freut euch auf Part 2.

 

 

 

Verfasst von

Storyteller. Traveler. Nature Lover.

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