Der weltbeste vegane Käsekuchen

Ähm, ok, mit dieser Überschrift spucke ich ziemlich große Töne, aber er ist echt gut. Ja, ich behaupte wirklich er ist der BESTE vegane Käsekuchen den man zu hause zaubern kann. Selbst mein Vater wollte mir partout nicht glauben das dieser Kuchen vegan ist, und das will wirklich etwas heißen!

Ich habe viele Rezepte für veganen Käsekuchen ausprobiert und auch selbst viel herumexperimentiert. Das war eine ganz schöne Achterbahnfahrt. Obwohl ich zum Beispiel Tofu sehr gern esse finde ich Käsekuchen aus Tofu ganz furchtbar. Eine gut funktionierende und vor allem auch gut schmeckende Alternative ist Sojaquark. Der ist viel milder im Geschmack und passt meiner Meinung nach besser zu Süßspeisen.

Noch ein kleiner Disclaimer vorneweg. Dieses Rezept ist nicht gesünder als reguläre Käsekuchen. Es ist Zucker drin, vegane Butter und natürlich auch Mehl.

Wenn Ihr dennoch interessiert seid dann lest gern weiter!

Für eine kleine Springform, mit 17 cm Durchmesser sieht das Rezept folgendermaßen aus:

Zutaten für den Boden:

  • 250 g Weizenmehl
  • 120 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Backpulver
  • 150 g kalte vegane Butter

 

Alle trockenen Zutaten könnt Ihr nun in einer Schüssel vermengen und die kalte Butter in Flocken dazu geben. Ich vermenge alles mit den Händen. Ich finde das funktioniert am besten und macht außerdem auch richtig Spaß.

 

 

Den Boden der Springform lege ich mit Backpapier aus und den Rand fette ich mit Butter ein. Den Teig müsst Ihr nun hineindrücken und einen ca. 4-5 cm hohen Rand formen. Danach wandert der Teig für eine gute Stunde in den Kühlschrank.

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Zutaten für die Füllung:

  • 80 g vegane Butter
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver (je Päckchen ca. 35-40 g)
  • 30 g Zucker
  • 400 g Sojaquark natur
  • 250 g Sojajoghurt Zitrone
  • 100 ml Sojamilch

 

Als erstes muss nun die Butter geschmolzen werden, das geht am schnellsten in der Mikrowelle oder auch in einem Topf auf dem Herd.

Das Puddingpulver sollte mit der Sojamilch kurz aufgeschlagen werden, z.B. in einer kleinen Schüssel mit dem Schneebesen. So stellt Ihr sicher das später nichts klumpig wird.

 

Ich gebe dann alle Zutaten in einen Mixer und mixe alles 1-2 Minuten. Ihr könnt die Füllung nun erstmal abschmecken und ggf. mehr Zucker dazu geben, ansonsten kann die Füllung jetzt auf dem Boden verteilt werden. Der Kuchen muss dann für ca. 60 Minuten bei 180 Grad in den Ofen. Wenn er fertig gebacken ist sollte er am besten noch mindestens 2 Stunden in der Form auskühlen – ich weiß das ist schwer wenn er doch sooo lecker riecht. Wer es gar nicht erwarten kann, der darf sich natürlich auch schon vorher auf ihn stürzen, aber abgekühlt löst er sich einfach besser aus der Form.

Ich hoffe Euch schmeckt der Kuchen so gut wie mir!

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Verfasst von

Storyteller. Traveler. Nature Lover.

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