Helping is beautiful

Einer meiner ersten Blogposts heißt „Hilflos – oder zu bequem zum helfen?“. Das ist ein Thema das mich sehr beschäftigt, auch fast ein Jahr später. Es passieren so viele schreckliche Dinge auf unserer Welt, das man sich manchmal unheimlich hilflos, ja und auch mutlos fühlt, aber helfen kann wirklich jeder von uns und zwar in den verschiedensten Bereichen.
Ich möchte hier noch einmal auf die einfachsten Beispiele aufmerksam machen und zeigen wie simpel es sein kann. Und nicht nur das, Helfen macht anderen eine Freude und auch Euch selbst.

Wie kann man helfen?

Spenden

Spenden sind in meinem Bekanntenkreis ziemlich im Verruf und ja, auch ich muss zugeben das es leider viele schwarze Schafe gibt. Aber wie bei so vielen Dingen im Leben ist einfach nur eine gute Recherche nötig. Außerdem erkennt man viele schwarze Schäfchen ganz einfach von selbst. Wenn Ihr Euch zum Beispiel gegen das Töten von Hunden und Katzen in Asien einsetzen möchtet, dann ist es sinnvoll eine Organisation zu wählen die vor Ort ansässig ist, die die Kultur kennt und mit einheimischen Organisationen (und im Besten Fall der Politik) zusammenarbeitet. Bei Facebook lese ich ganz oft von irgendwelchen kleinen deutschen Organisationen die es sich zum Ziel gesetzt haben das Yulin Festival (ich mag es gar nicht schreiben, Festival ist in dem Zusammenhang wirklich abscheulich) zu beenden. Das ist ein kühnes Ziel und wird ohne einflussreiche Kontakte vor Ort schlichtweg nicht möglich sein.

Ich persönlich unterstütze z.B. Animals Asia (Animalsasia.org). Der eine oder andere von Euch wird den Namen sicher schon einmal gehört haben. Das ist eine ganz, ganz tolle Organisation die sich in Asien (wie der Name schon sagt) unter anderem für die Rettung von Bären aus Gallefarmen einsetzt und für die Beendung des Verzehrs von Hunde und Katzenfleisch.

Es gibt viele tolle Organisation und ich kenne das Gefühl das man am liebsten alle Unterstützen möchte, aber vielleicht gibt es ja eine die Euch besonders am Herzen liegt oder Euch einfach packt. Ich habe damals ein Plakat von Animals Asia an einer Bushaltestelle gesehen und habe dann abends gleich danach gegoogelt. Was ich auf der Homepage las hat mich nie wieder losgelassen.

Man kann natürlich auch ganz einfach bei sich in der Heimatstadt helfen, indem man zum Beispiel dem dort ansässigen Tierheim Futter spendet, oder sich bei Aktionen wie Weihnachten im Schuhkarton beteiligt, die örtliche Gemeinde unterstützt oder Essen an die Tafel spendet.

Nicht jeder von uns hat Geld über, das ist mir auch klar, aber selbst wenn Ihr nur einen Euro spendet oder eine Dose Hundefutter könnt Ihr dennoch etwas bewirken.

Charity Shirts / Artikel

Eine andere tolle Möglichkeit etwas Gutes zu tun ist Charity-T-Shirts oder andere Charity-Artikel zu kaufen. So unterstützt man einen guten Zweck und kann mit seiner Errungenschaft auch noch die Botschaft der jeweiligen Organisation weitertragen.

Seit meiner Freiwilligenarbeit in Kanada habe ich eine besondere Verbindung zu diesem Land. Nichts hat mich seither so tief berührt wie die Arbeit dort. In Kanada wurde ich auch aufmerksam auf eine kleine Organisation namens Wolf Matters (Wolfmatters.org) die sich für den Schutz der kanadischen Wölfe einsetzt. Das ist leider keine einfache Aufgabe, es ist eher ein Kampf zwischen David und Goliath. Über Bonfire Funds (Bonfirefunds.com), eine Seite auf der T-Shirts für gute Zwecke designed und verkauft werden können, habe ich zwei Shirts zur Unterstützung von Wolf Matters gekauft. Ich finde das eine wirklich tolle Idee, und ich finde es auch super Shirts mit einer Aussage zu tragen.

Ein weiteres Unternehmen, das ich erst vor Kurzem kennen gelernt habe, ist Goodydoo (goodydoo.de).

Goodydoo stellt, unter anderem, wunderschöne handgefertigte Armbänder aus Heilsteinen, wie z. B. Achaten, her. Mit jedem Kauf eines ihrer Produkte hilft man dabei Tierheime in ganz Europa mit Futterspenden zu versorgen. Alle Stücke werden in Indonesien handgefertigt, von Tierfreunden die selbst streunende Tiere aufgenommen haben. Als ich in Indonesien war habe ich die schreckliche Realität der Straßentiere mit eigenen Augen gesehen. Zu wissen das ich diesen Menschen dabei helfen kann sich um diese armen Seelen zu kümmern ist einfach toll.

Auch wenn man dennoch nichts spenden möchte oder finanziell wirklich nicht in der Lage dazu ist, gibt es viele einfache und alltägliche Dinge die simpel und effektiv sind:

  • Plastikmüll reduzieren!
  • Dubiose Firmen, die Menschenrechte, Tierrechte und unsere Umwelt mit Füßen treten nicht mehr unterstützen, also keine ihrer Produkte mehr kaufen. So trifft man sie dort wo es ihnen am meisten weh tut. Wir als Konsumenten haben eine erhebliche Macht, die wir aber einfach nicht nutzen!
  • Auf Chemikalien und Mikroplastik bei Waschmittel und Kosmetikprodukten verzichten! Damit tut Ihr Euch etwas Gutes und sorgt außerdem dafür das weniger Schadstoffe in die Umwelt gelangen.
  • Vegetarisch oder im besten Fall vegan Leben! Der Fleischkonsum und die Massentierhaltung der Industrienationen sind mitunter die größten Faktoren in punkto Umweltzerstörung, Klimawandel und Tierquälerei. Ich verlinke Euch hier noch mal meinen älteren Artikel, dort gehe ich auf dieses Thema noch etwas genauer ein. Schau bei Interesse gern einmal vorbei:  Hilflos – oder zu bequem zum Helfen?

Was habt Ihr für Erfahrungen, Tipps oder Anregungen zu diesem Thema? Teilt gern Eure Gedanken mit mir.

Verfasst von

Storyteller. Traveler. Nature Lover.

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