DIY – 100% natürliche Deocreme

Deos sollen (wie uns schon die Werbung eintrichtert) in erster Linie zwei Dinge für uns tun:

Sie sollen verhindern das wir übermäßig (oder überhaupt) schwitzen und Körpergerüche unterbinden. Um dies zu erreichen greifen Hersteller tief in die Chemietrickkiste und nutzen Stoffe wie Aluminium und Triclosan.

Aluminiumverbindungen unterdrücken effektiv die Schweißbildung aber sie stehen im Verdacht krebserregend zu sein.

Nicht weniger gefährlich ist Triclosan. Das ist ein wirklich aggressiver Bakterieniller. Allerdings kann Triclosan auch in unserem Körper große Schäden anrichten: In grausamen Versuchen an Mäusen zeigte sich, dass bereits kleinste Mengen die Muskelfunkion der Tiere beeinträchtigen und Leberschäden verursachen. Außerdem steht es im Verdacht Antibiotika-Resistenzen zu begünstigen.

Diese beiden Stoffe sind nur die Spitze des Eisberges und werden Gott sei Dank immer weniger in Deos eingesetzt. Gerade Triclosan wird aber noch immer häufig in Seifen, Desinfektionsmitteln oder Zahnpasta (!) verwendet. Das ist unglaublich! Ein Blick auf die Inhaltsstoffe lohnt sich also bei wirklich jedem Produkt!

Herkömmliche Deos sind auch ohne diese zwei Horrorinhaltstsoffe wahre Chemiebomben. Wenn man sich die Inhaltsstoffe eines der meistverkauften Deos anschaut, dann entdeckt man Erdölderivate (diese stehen im Verdacht Krebs zu erzeugen und lagern sich in Lymphknoten, Leber und Milz ab), chemische Antioxidans (die krebserregend sind und im Verdacht stehen hormonell wirksam zu sein), allergieauslösende Duftstoffe und Silikone. Das möchte man nicht wirklich auf der Haut haben, oder?

Natürlich bin auch ich nicht scharf auf tellergroße Schweißflecken in meinem T-Shirt, doch zum Glück gibt es heute tolle Alternativen im Naturkosmetikbereich.

Und wenn man wirklich zu 100% wissen möchte was in seinem Deo steckt kann man es ganz einfach selbst herstellen:

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Um eine wirkungsvolle Deocreme herzustellen benötigt man nur 3 Dinge: Kokosöl, Backpulver und Speisestärke.

Das Backpulver neutralisiert Gerüche.

Das Kokosöl wirkt antibakteriell und pflegt die Haut nebenbei noch samtweich.

Die Speisestärke wirkt als Verdickungsmittel.

Am besten Ihr nehmt Euch einen gut verschließbaren Glasbehälter, z.B. ein kleines Einmachglas, um Euer Deo anzurühren. In das Glas gebt Ihr dann jeweils 2 Teelöffel Backpulver und Stärke und 3 Teelöffel Kokosöl. Ihr könnt die Zusammensetzung auch variieren und mehr oder weniger Stärke hinzugeben, je nachdem ob Ihr eine cremigere oder festere Konsistenz bevorzugt. Wer möchte kann auch noch ein ätherisches Öl dazugeben, dann hat Euer Deo einen dezenten Duft ganz nach Eurem Geschmack. Ich nehme am liebsten Bergamotte, das ist mein absoluter Lieblingsduft. So riecht mein Deo wie ein leckerer Zitronenkuchen.

 

Ähnlich wie bei der Umstellung auf Naturkosmetik wird Euer Körper in der Übergangsphase vielleicht nicht so reagieren wie Ihr möchtet. Es kann sein das Ihr zu Anfang mehr schwitzt bzw. das Gefühl habt mehr zu schwitzen. Außerdem kann es sein das Euer Körpergeruch anfänglich zunimmt. Bei jahrelangem Gebrauch von herkömmlichem Deos haben sich all die Chemikalien und anderen schädlichen Inhaltsstoffe abgelagert und diese gilt es erst einmal loszuwerden. Das macht unser Körper indem er sie ausschwitzt, aus den nun langsam wieder freiwerdenden Poren. Ich kann verstehen das dies sehr unangenehm sein kann, bei mir war es genauso, aber es lohnt sich durchzuhalten, versprochen.

Schwitzen ist außerdem eine natürliche und sinnvolle Funktion unseres Körpers. Es ist absolut nicht in seinem Sinne das wir unsere Schweißdrüsen zukleistern.

Schwitzen reguliert unsere Körpertemperatur, senkt das Risiko von Nierensteinen, und reduziert sogar unangenehmen Körpergeruch, denn es entgiftet unseren Körper. Je mehr Giftstoffe ausgeschwitzt werden, desto weniger riechen wir. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung z.B. kann so auch dazu beitragen das Körpergeruch reduziert wird.

 

Verfasst von

Storyteller. Traveler. Nature Lover.

2 Kommentare zu „DIY – 100% natürliche Deocreme

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